Archiv des Autors: Barni

Unsere Steganlage wird erneuert

Hallo Sportfreunde und Nachbarn,

wie man seit Anfang der Woche sehen kann, wird unsere Steganlage derzeit einen Erneuerung unterzogen. Wir haben die Firma Mette Wasserbau GmbH beauftragt unsere Außen- und Stützpfähle zurückzubauen und diese gegen verzinkte Pfähle zu ersetzen.

Bis Ende der Woche sollten die neuen Pfähle stehen und die Laufbohlen nächste Woche montiert sein.

 

 

Umgestaltung westlicher Abzugsgraben

Hallo liebe Interessierte der Spandauer Oberhavel,

heute möchte ich euch auf eine zukünftige Umbaumaßnahme im Bereich des Zitadellengrabens aufmerksam machen. Die Maßnahme heißt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz „WAG“ oder ausgesprochen „westlicher Abzugsgraben“.

Damit gemeint ist eine neue Fischwanderhilfe die östlich vom bestehenden Zitadellen-Wehr geplant wird. Angestrebt wird damit eine „Durchgängigkeit“ für verschiedene Fischarten der Ober- mit der Unterhavel durch einen s.g. Rauhgerinne-Beckenpass-Anlage.

 

 

Es gab verschiedene Voruntersuchungen in fischfaunistischer und hydromorphologischer Sicht, die auf der verlinkten Seite der Senatsverwaltung einsehnbar sind.

Dies wird naher Zukunft eine Baumaßnahme nach sich ziehen. Wollen wir hoffen, dass es sein Wirkung nicht verfehlt und eine Wanderung der Schwarzmundgrundel damit nicht Vorschub geleistet wird.

Alles weitere kann der interessierte Leser hier erfahren.

 

Schwarzmundgrudel auf dem Vormarsch

Hallo zusammen,

wir hatten in der letzten Zeit schon öfter Nachrichten über die Schwarzmundgrundel, lateinisch Neogobius melanostomus, in Angelmagazinen lesen können. Nun gibt es auch schon Hinweise auf der Seite des Fischereiamtes Berlin auf diesen unschönen Eindringling zu lesen.

Vergrößern

Schwarzmundgrundel

Demnach soll in der Spree dieser Trittbrettfahrer der Binnenschifffahrt dort gelandet sein.

Mehr kann man hier auf der Seite der Senatsverwaltung unter aktuell erfahren.

Bitte meldet diese Fänge unbedingt zeitnah beim Fischereiamt oder beim VDSF Berlin Brandenburg.

Angeln Rund um den Juliusturm 2013

Hallo Freunde unseres Blogs,

ich möchte heute nachträglich über das kürzlich ausgetragene Kameradschaftsangeln „Rund um den Juliusturm“ berichten. Am 08. Juni diesen Jahres war es mal wieder so weit, da trafen sich die 96 Teilnehmer aus den Traditionsvereinen der Juliusturm-Gemeinschaft zum 59. Angeln „Rund um den Juliusturm“. Gehegt werden sollten die Fischarten Brassen, Güster, Plötze, Rotfeder und Flußbarsch.

Mit knapp über 90 Booten wurde pünktlich gegen Viertel nach fünf, von den drei Startpunkten, ins Angelgebiet eingefahren. Die traditionelle Angelstrecke zwischen der Körnerstraße im Süden und der Wasserstadtbrücke im Norden wurde offensichtlich von den meisten Teilnehmern aus der Mitte heraus, vom Startpunkt an der Insel Eiswerder aus, befahren.

Bei anfänglichem Sonnenschein in der Früh begann unser Tag recht vielversprechend. Später setzte sich jedoch der Himmel zunehmend mit Wolken zu und einige Tropfen waren auch zu verzeichnen.

Anglerisch waren die Tage zuvor nicht so vielversprechend gewesen, das Wetter war sehr warm und die Fische waren nicht unbedingt beißfreudig. Anscheinend aus diesem Grund hatten sich die meisten Teilnehmer auf die strömenden Abschnitte des Angelgebiets konzentriert. Nur wenige Boote hatten sich im Bereich des s.g. „Plans“, zwischen Zitadelle und südlichem Ufer von Eiswerder, zum Fischen festgemacht. Dies stellte sich als Trugschluss heraus.

Ich hatte mir als Taktik die goldene Mitte ausgeguckt. Am Übergang bzw. in der Verlängerung nördlich von der neuen Schuberanlegestelle hatte ich mich kurz hinter der dort endenden Steinschüttung mit meinen Steckstangen festgemacht. So dachte ich, habe ich die Möglichkeit Fische in der Randströmung zu erwischen und wenn dort nichts mehr gehen sollte, die Option es mal im Flachen zu probieren.

Gesagt, getan. Fest machen, Ruten fertigmachen, ab 06:00 Uhr anfüttern und nach kurzer Zeit die ersten Plötzen fangen. Hat auch gut begonnen. Im Verlauf gesellten sich einige kleinere Brassen dazu. Mit fortlaufender Angeldauer wurden die Fische zusehends größer, einige ordentliche Exemplare um die 800 bis 1000 Gramm waren dabei. Gegen sieben Uhr waren schon die ersten Wechsler zu bemerken. Wie meistens alle am Lamentieren, dass der Fisch sich verzogen hätte oder nicht auffindbar wäre. 😉 Ich bin an meinem Platz geblieben, hab am Ende 13.240 Gramm Fisch gefangen und war somit dritt erfolgreichster Angler an diesem Tag.

Glück in doppelter Hinsicht, ich hab sogar den größten Brassen des Tages mit 1.440 Gramm erangelt.

Dritter in 2013Erinnerung größter Fisch

Als beste Dame des Angelns wurde unsere Christa geehrt. Unseren Glückwunsch dazu.

Beste Dame im Feld

Als Resumé kann man zusammenfassen, die meisten Angler die sich für den flachen Bereich des Plans oder um den kleinen Wall herum entschlossen hatten, standen nachher gut da. Der AV Union 1949 e.V. konnte mit Andreas Kurth den besten Angler des Tages stellen, ebenso wie die beste Mannschaft. Der Wanderpokal ging wiedereinmal in das Vereinsheim der Unioner. Dafür nochmals unsere Anerkennung zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung. 😎

 ohne Titel

Weiterhin haben alle Vereine ihre besten beiden Werfer an den Start geschickt, um den geschicktesten mit Rute, Rolle und 7gr-Birne beim Casting zu ermitteln. Hier war die GBA Carpe Dieme

Abschließend möchten wir, als SAV Nee Noch Nich 1950 e.V., uns beim diesjährigen Ausrichter, der GBA Carpe Diem, recht herzlich für die gute Organisation und die tolle Bewirtung bedanken. Der kredenzte Gulasch mit Nudeln/Kartoffel hatte es in sich. 😳

Besonderen Dank gebührt Tina von der GBA, die diese Fotos für uns alle geschossen hat. 😎

Zum Schluss noch einige Bilder die während des Festes aufgenommen wurden. Viel Spaß damit

Juliusturm 2013 Feier 01 Juliusturm 2013 Feier 02

Juliusturm 2013 Feier 06 Juliusturm 2013 Feier 05

Juliusturm 2013 Feier 03 Juliusturm 2013 Feier 04

 

Saisonstart am Bodden

Hallo zusammen,

zum Start der Hechtsaison am ersten Mai haben Udo und ich das zuvor kalte Wetter genutzt und sind an eines unser  Lieblingsgewässer gefahren, die Boddengewässer von Rügen.

Unser dort vor Ort liegendes Boot haben wir kurzer Hand startklar gemacht und los ging’s.

Udo mit Boot

Udo mit Boot

Unsere Vermutung, dass sich aufgrund des kalten Wetters das übliche Kraut in den flachen Bodden noch nicht groß ausgedehnt hatte, hat sich bestätigt. Also freie Bahn für die Gummifische am Einzelhaken.

Fox Pro Shad Natural Classic 12 cm ohne Schaufel

Es hat ganz gut gebissen an diesem Tag, was nicht unbedingt selbstverständlich sein muss, Insgesamt hatten wir mehr als ein Dutzend Hechte ins Boot holen können und nochmal so viele Fehlbisse bzw. Aussteiger verzeichnen müssen. Aber unsere Quote von drei Fischen pro Angler haben wir aufgrund der Größen zwischen 53 und 80 cm nicht voll genutzt.

Anbei noch einige Fotos, Viel Spaß damit.

auf selbstgegossenen Gummifisch

Schöne Musterung

Schöne MusterungDer kam in die Kiste

 

Hecht nach dem Lösenmeine übliche Köderpalette

 

Erster besserer Esox gelandet

Hallo Sportfreunde,

ich hab heute erfahren, dass unser Kamerad Uwe gestern einen Hecht von 96 cm anlanden konnte. Fanggebiet war wohl der Spandauer See, wie er sagte. Meinen Glückwunsch und Petri Heil zu diesem kapitalen Fang.

Welche Art von Köder verwendet wurde hab ich nicht gefragt, aber ich gehe mal von Gummifisch in der Größe 7 bis 10 cm aus.

Also der Reigen ist eröffnet. Ich erwarte eure Berichte und Fotos.

 

Seltene Begegnung

Hallo Zusammen,

ich möchte euch heute einen seltenen Bewohner unserer Havel vorstellen, den wenige von euch dort vermuten würden.Die Quappe, lateinisch Lota Lota genannt, mehr wissenschaftliches findet man hier. Im vergangenen Jahr ist uns dieser Fang im Haselhorster Schifffahrtskanal gelungen. Ja, richtig gelesen bei uns direkt vor der Haustür.

Quappe_01

Diese Spezies hatte ich vor vielen Jahren schon mal in der Leine bei Hannover gefangen, damals auf einen Köderfisch der für ganz andere bestimmt war. Aus der Oder sind diese Fische als kapitale Brocken bekannt. Dieses ca. 30 cm lange Exemplar wird noch einige Jahre brauchen um sich dort einzureihen.

Quappe_02

Wir haben diese Quappe nach den beiden Fotos direkt wieder in den Kanal zurückgesetzt, damit sich viele dieser schönen Fische bei uns noch weiter vermehren können.

Bis zum nächsten Mal und viel Erfolg beim Fischen. Petri Heil

Disziplin Gewicht Präzision

Das Casting mit der kurzen Rute und Stationärrolle wird bei uns im Verein in regelmäßigen Veranstaltungen geübt und in verschiedenen Wettbewerben, meist im Zusammenhang mit den vom VDSF Berlin Brandenburg  ausgerichteten Bootshegefischen, durchgeführt.

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Arenberg-Tuch ohne Scheibe

Das normale Gerät für das Präzisionswerfen besteht aus einer 1,80 bis 2,10 m langen Rute inkl. Stationärrolle mit 18er oder 20er Monofileschnur (dies bedeutet 0,18 bis 0,20 mm Durchmesser) und einem 7,5 Gramm leichten Castinggewicht aus Plastik.

Im Zentrum des Arenberg-Tuchs wird dann noch eine schwarze Holzscheibe, Durchmesser 75 cm, platziert. Diese dient dazu die „Zentrumstreffer“, entspricht 10 Punkten, besser zu hören bzw. werten zu können.

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Stefan beim seitlichen Wurf rechts

Es werden nun 10 Würfe auf die Scheibe gemacht, wobei je zwei Würfe aus 10, 12, 14, 16 und 18 Metern Entfernung absolviert. Je nach Entfernung sind in Reihenfolge Unterhandwurf, Seitenwurf rechts und links, ein beliebiger Wurf und aus 18 m als Überkopfwurf auszuführen. Jeder Wurf außerhalb der Holzscheibe, bedeutet je Ring zwei Punkte weniger. Trifft man das Tuch nicht oder nur deren Ecken gibt das keine Punkte.

Als Bestleistung kann man in einem Durchgang 100 Punkte erzielen.

Lange Kältephase

Hallo Zusammen,

wie jeder in den letzten Wochen erlebt hat, will der Frühling dieses Jahr nicht so richtig seinem JOB gerecht werden. Die Temperaturen (in der Luft und im Wasser) lassen stark zu wünschen übrig.

Für uns und unsere Kollegen bedeutet dies später die Boote fertig machen und dadurch verspätet auch zu Wasser bringen. Einige unserer Nachbarn haben die ersten Termine fürs Anangeln schon um eine oder mehrere Wochen verschoben.

Wir haben gestern auch schon über eine Verschiebung diskutiert. Sind aber noch nicht zu einem Schluss gekommen.

Wie ich hörte waren auch die Fänge beim VDSF Uferhegefischen am HoKa nicht berauschend. Bei ca. 37 Teilnehmern konnten sich angeblich nur 4 Fänger glücklich schätzen Fisch gefangen zu haben. Der Rest soll wohl als o.F. (ohne Fang) in die Hegestatistik eingegangen sein.

Ich wünsche allen Kollegen eine gute Saison und viel Petri Heil für 2013

 

 

Wie entstand unser Vereinsname

Die am häufigsten gestellte Frage an unsere Mitglieder war und ist wohl die, nach der Entstehung unseres Namens. Es gibt in diesem Zusammenhang verschiedene Varianten, die aber alle mit den Erlebnissen unserer Gründungsmitglieder beim Angeln zusammen hängen.

Der erste überlieferte Ansatz ist wohl die Sache die viele Angler aus der „Ruhe“ bringt. Wenn ein Passant, im Regelfall ein „Nichtangler“, eine gewisse Zeit hinter einem steht und die üblichen Fragen eines Laien stellt, wie z.B. „Haben Sie schon was gefangen?“ oder „Beißen die Fische?“
Für diesen Fall hatte sich einer unser Gründer ein Schild aus Pappe angefertigt, auf dem stand in großen Buchstaben „Nee noch nich“, was für diesen Fall die besten und universellste Antwort auf alle Fragen darstellt. So wurde gemäß der Überlieferung unser Name zum Vereinsnamen herangezogen.

Eine zweite Variante beschreibt ein Ereignis, welches nur Angler selbst aus der Praxis am Wasser kennen. Dies passiert wenn zwei Angler die Pose des einen betrachten wo der Fisch „spielt“ oder vermeintlich „beißt“ und derjenige schon zum Anhieb ansetzen will und parallel der andere ruft „Nee noch nich“.

Welche der Varianten nun die „wahrere“ ist, bleibt wohl das Geheimnis unserer Gründer.